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Auensee

Auensee

1908 plante die Bank für Grundbesitz Leipzig südlich der Elster eine „große Wasseranlage“ mit einem Park für Vergnügungszwecke. Bei der Kies-Ausbaggerung für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofs durch die Firma Willybald Hoffmann war eine geeignete Grube entstanden. 1913wurde diese durch Einleitung des Hundewassers geflutet, wobei sie stark verschlammte. Anschließend erhielt sie den Namen „Auensee“. Der Auensee liegt zwischen der Weißen Elster und der Neuen Luppe, hat aber keine Zu- und Abflüsse mehr, sondern wird durch Grundwasser gespeist. Bis zu seiner Unterbrechung durch den Bau der Neuen Luppe speiste das Hundewasser den Auensee und verließ diesen auch wieder am nördlichen Ufer. Die mittlere Tiefe des Sees liegt bei 3 Metern, die tiefste Stelle beträgt 8 Meter. Der See besitzt vorwiegend Steilufer mit verschiedenen Laubbäumen (Weiden-, Birken- und Buchengewächse). Lediglich das Ost- und Nordostufer sind flach und ohne Baumbestand. Der Pflanzenbewuchs umfasst verschiedene Sumpf- und Wasserpflanzen, vor allem Rohr- und Igelkolben, Laichkrautgewächse sowie Süß- und Sauergräser. Die Wasserqualität des Auensees war ab Ende der 1970er Jahre bedenklich, so dass 1979 sogar ein Badeverbot wegen Salmonellengefahr verhängt werden musste[2], welches bis heute besteht. Sie hat sich in den letzten Jahren zwar wieder verbessert, der See ist aber als hypertroph einzuschätzen, sein Zustand instabil und die Sichttiefe liegt unter einem Meter. Der See beherbergt Karpfen, Hechte, Zander, Aale und verschiedene Weißfische. Der See ist vom Deutschen Anglerverband gepachtet und wird vom Angelverein Leipzig-Gohlis e. V. gepflegt. Anfang August 2008 gab es erneut ein großes Fischsterben. Der Grund dafür war ein Sauerstoffmangel, der durch die ständige Sonneneinstrahlung, fehlenden Regen und den niedrigen Luftdruck entstanden war. Außerdem kamen durch starken Wind sauerstoffarme Wasserschichten an die Wasseroberfläche. Vom Sterben waren zuerst die empfindlichen Zander, danach auch Hechte, Brachsen und bis zu 15 kg schwere Graskarpfen betroffen. Insgesamt wurden mehrere Tonnen Fischkadaver aus dem Wasser geholt. Nachdem das Fischsterben bekannt geworden war, wurden sofort Pumpen ...

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Karl Heine  Kanal

Karl Heine Kanal

Der Karl-Heine-Kanal ist ein 2600 Meter langer künstlicher Wasserlauf im Westen der Stadt Leipzig. Er wird von 15 Brücken überspannt und ist mit kleinen Booten befahrbar. Als denkmalpflegerische Sachgesamtheit „Kanal, Uferbefestigungen sowie Brücken“ ist der Kanal ein Leipziger Kulturdenkmal. Geschiche Der Kanal wurde ab 1856 auf Initiative des Leipziger Rechtsanwalts und Industriepioniers Carl Heine als erster Teil eines projektierten Schifffahrt-Kanals von der Weißen Elster bis zur Saale angelegt. Mit dem Kanalbau wurde in Plagwitz an der Weißen Elster begonnen. Am 25. Juni 1864 wurde der erste Abschnitt des Kanals eingeweiht, 1887 war die Zeitzer Eisenbahn in Lindenau erreicht. Zwischen 1890 und 1898 wurde dann das vorerst letzte Teilstück gebaut, welches kurz vor dem Lindenauer Hafen endet. In den 1990er Jahren wurde der Kanal saniert. Dabei wurde am nördlichen Kanalufer ein Fuß- und Radweg angelegt. Im Jahr 2007 beschloss die Stadtverwaltung, die für die Verlängerung des Kanals zum Hafen notwendige Planung zu beauftragen, um die schon länger geplante Verbindung zu ermöglichen. Am 18. Juli 2012 wurde die Verlängerung des Kanals zum Hafen durch den Stadtrat beschlossen. 18 Millionen Euro sollen bis 2015 bei dem Projekt verbaut werden, von dem sich nicht nur die Stadtverwaltung Effekte für die Stadtentwicklung im Leipziger Westen erhofft. Die Kommune muss etwa 3,8 Millionen aus dem eigenen Haushalt beisteuern, 7,6 Millionen Euro sollen aus Grundstücksverkäufen an der Plautstraße gewonnen werden. Der Rest der Kosten wird mit Fördergeldern finanziert, unter anderem aus dem EU-Stadtentwicklungsfond „Jessica. Videos.. (Quelle Wikipedia)

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Kulkwitzer See Leipzig

Kulkwitzer See Leipzig

Der Kulkwitzer See ist ein See im Sächsischen Seenland, der aus zwei ehemaligen Braunkohletagebauflächen südwestlich von Leipzig hervorgegangen ist. Ab 1864 wurde hier Kohle gefördert, zunächst untertägig und ab 1937 im Tagebau. Die beiden Tagebaurestlöcher wurden ab dem Jahr 1963 geflutet und im Jahr 1973 als Naherholungsgebiet geöffnet. Der See liegt östlich von Markranstädt und westlich vom Leipziger Stadtteil Lausen-Grünau. Benannt ist er nach dem Ort Kulkwitz, der 1999 Ortsteil von Markranstädt wurde. Es gibt umfangreiche touristische Einrichtungen wie Camping, Wasserski, Tauchen, einen Rundwanderweg, Segeln, Bootfahren, Surfen, Baden, Sauna, Wintersport, eine Schiffsgaststätte sowie weitere Gaststätten und Imbisse. Der See wird von den Leipzigern umgangssprachlich Kulki genannt. Seit den 1970er-Jahren finden hier auch Marathon- und Triathlonveranstaltungen, Seefeste und andere Sportveranstaltungen statt. Der See wird seit der politischen Wende 1989/1990 vom Zweckverband „Erholungsgebiet Kulkwitzer See“ betrieben. Diesem gehören nach mehreren Eingemeindungen noch zwei Städte an – Leipzig und Markranstädt. Der Zweckverband wird durch die Verbandsversammlung vertreten. Vorsitzender ist der jeweilige Bürgermeister der Stadt Markranstädt. Im Jahre 2003 hat der Zweckverband den Betrieb des Sees an einen externen privatwirtschaftlichen Geschäftsbesorger ausgelagert – die LeipzigSeen GmbH mit Sitz in Markranstädt. Der See gilt aufgrund seiner Unterwasserflora und -fauna und seiner guten Sichttiefen als eines der besten zehn Tauchgewässer Deutschlands und zieht jährlich etwa 35.000 Übernachtungen von Touristen, vornehmlich Tauchern aus ganz Deutschland und Europa, an. Zusammen mit den Badegästen, Anglern und Surfern besuchen jährlich etwa 500.000 Besucher den Kulkwitzer See. Kulkwitzer See Tauch Video

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Cospudener See

Cospudener See

Der Cospudener See ist ein südlich von Leipzig gelegener künstlicher See. Er entstand aus einem Tagebaurestloch, das geflutet wurde. Anteile an der Seefläche haben die drei sächsischen Städte Leipzig (Gemarkung Lauer), Markkleeberg (Gemarkungen Gautzsch und Cospuden) sowie Zwenkau (Gemarkung Eythra). Entstehung Der Aufschluss des Tagebaus Cospuden (1981) als Abzweig vom Tagebau Zwenkau fiel in die Zeit der seit Mitte der 1970er Jahre in der DDR betriebenen radikalen Auskohlungspolitik, in welcher infolge der Erdölkrisen eine maximale Nutzung der heimischen Braunkohle angestrebt wurde. Der unmittelbar am südlichen Leipziger Stadtrand gelegene Tagebau sollte in mehreren Feldern bei einer Jahresleistung von ca. 5–6 Millionen Tonnen bis etwa 1996 betrieben werden. Sein Aufschluss machte die Überbaggerung der land- und forstwirtschaftlich genutzten Elsterauenlandschaft erforderlich, ein bis dahin beliebtes Naherholungsziel vor den Toren Leipzigs. Zudem wurden mehrere kleine Siedlungsteile, wie z. B. das ehemalige Rittergut Lauer, devastiert und insgesamt 43 Einwohner umgesiedelt. Das namensgebende Dorf Cospuden (38 Einwohner), dessen Bewohner man bereits 1974 im Zusammenhang mit dem Tagebau Zwenkau aussiedelte, wurde im Verlauf des Jahres 1981 endgültig überbaggert. Der wirtschaftliche Strukturwandel und massive Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung, die sich 1989 in der Etablierung der breiten Bürgerinitiative Stop Cospuden ausdrückten, führten 1992 zur Fördereinstellung. Bis dahin hatte der Tagebau eine Abgrabungsfläche von 5,1 km² in Anspruch genommen und rund 32 Millionen Tonnen Kohle an die umliegenden Veredlungsbetriebe geliefert. Cospudener See mit Blickrichtung Leipzig Cospudener See bei Nacht Bereits die DDR-Nachnutzungsplanung sah aufgrund der Lage am unmittelbaren Leipziger Stadtrand nach dem Ende der Förderung die komplette Wasserfüllung des Restloches und die Schaffung freizeitorientierter Nachnutzungsmöglichkeiten vor. Diese Kernidee wurde bei der Revitalisierung des Geländes beibehalten. Durch den Zufluss von Grund- und Niederschlagswasser sowie Sümpfungswasser aus den Tagebauen Zwenkau (ab 1994) und Profen (ab 1998) erreichte der See im Frühjahr 2000 seinen Endwasserspiegel von 110 m ü. NN mit neutralen ...

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Fahrradweg Auensee Wahren nach Cospudener see

Ausflugstipps

Idillische Route entlang der weißen Elster und dem Leipziger Auenwald.
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Unützes Wissen Quiz Leipzig

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Südfriedhof

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Der Südfriedhof ist mit 82 Hektar der größte Friedhof der Stadt Leipzigs. Er befindet sich im Leipziger Süden in unmittelbarer Nähe des Völkerschlachtdenkmals.
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Das Paunsdorf Center (kurz P.C.) ist ein im Leipziger  Osten befindliches Einkaufszentrum, das im Oktober 1994 eröffnet wurde.
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Das City-Hochhaus Leipzig ist ein Hochhaus am Augustusplatz in Leipzig und mit 142,0 Metern (Gesamthöhe mit Antennenträger 155,40 Meter) und 29 Etagen das zweithöchste Gebäude ...
Völkerschlachtdenkmal

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Das Völkerschlachtdenkmal im Südosten Leipzigs wurde in Erinnerung an die Völkerschlacht bei Leipzig nach Entwürfen des Berliner Architekten und Freimaurers Bruno Schmitz erric...