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Museum der bildenden Künste

Das Museum der bildenden Künste in Leipzig ist ein bedeutendes deutsches Kunstmuseum. Es wurde 1848 eröffnet und umfasst Gemälde, Grafik und Skulpturen bis in die Gegenwart. Den Grundstock der Sammlung bildeten Bürgerstiftungen im 19. Jahrhundert. Träger des Museums ist die Stadt Leipzig.

Mitte der 1990er Jahre entschied die Stadt, dem Museum wieder eine eigene Heimstatt zu geben. Am 4. Dezember 2004, genau 61 Jahre nach der Zerstörung des Städtischen Museums am Augustusplatz, wurde der neue Museumsbau auf dem ehemaligen Sachsenplatz eröffnet. Der quaderförmige Neubau des Museums kostete 74,5 Millionen Euro und wurde von den Architekten Karl Hufnagel, Peter Pütz und Michael Rafaelian entworfen.

Das Museum der bildenden Künste wurde in das im Jahre 2001 erschienene Blaubuch aufgenommen. Das Blaubuch ist eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in Ostdeutschland und umfasst zurzeit 23 sogenannte kulturelle Leuchttürme. Das Blaubuch soll die Bedeutung ostdeutscher Kulturstätten für das kulturelle Erbe Deutschlands und Europas hervorheben.

Museumsdirektor ist seit Mai 2000 der Kunsthistoriker Hans-Werner Schmidt.

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