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Neue Leipziger Messe

Die Leipziger Messe ist das Messe- und Ausstellungsgelände von Leipzig, das mit fast 850 Jahren zu den ältesten Messestandorten der Welt zählt. Das heutige Unternehmen Leipziger Messe GmbH wurde 1991 gegründet. Es befindet sich seit 1996 auf einem neuen Gelände im Norden Leipzigs, im Stadtteil Seehausen.[3] Die Glashalle des neuen Messegeländes erhielt 2000 den Outstanding Structure Award der IABSE. Die Leipziger Messe GmbH betreibt das Kongresszentrum Congress Center Leipzig (CCL). Sie besitzt fünf Tochtergesellschaften und unterhält 23 AuslandsvertretungenIm Jahr 2013 veranstaltet das Unternehmen 37 Messen, auf dem Messegelände fanden 97 Kongresse und 34 weitere Veranstaltungen statt. Insgesamt kamen 1,2 Millionen Besucher.Die Leipziger Messe GmbH ist mit dem internationalen Green-Globe-Siegel für nachhaltiges Handeln zertifiziert. Gesellschafter sind der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig zu jeweils 50 Prozent.

 

[wptab name=’Geschichte‘]

Die Stadt Leipzig lag an der Kreuzung der Handelswege Via Regia (die von Paris nach Nowgorod führte) und der Via Imperii (von Bergen nach Rom). Diese Lage begünstigte den Handel, insbesondere den Fernhandel. Bereits aus dem 12. Jahrhundert gibt es einen schriftlichen Beleg, dass „Jahrmärkte in Lipz stattfanden.“[6] Als Geburtsurkunde von Stadt und Messe gilt der „Stadtbrief“ von Markgraf Otto dem Reichen], der von Historikern auf die Zeit zwischen 1156 und 1170 datiert wird„Mit der Verleihung des Stadtbriefes, einer ungewöhnlich Pergamenthandschrift mit 33 Zeilen lateinischem Text, wurde bestimmt, daß im Umkreis von einer Meile (15 Kilometern) kein für die Stadt abträglicher Jahrmarkt abgehalten werden durfte. Damit erfolgte erstmals eine schriftliche Erwähnung und rechtliche Sicherung der Leipziger Messe.“ Von der Leipziger Messe wird „um 1165“ als Gründungsjahr angegeben. Im Jahre 1268 stellte Markgraf Dietrich von Landsberg das Geleitschutzprivileg aus, was für die Entwicklung des Fernhandels von eminenter Bedeutung war: :„Allen Kaufleuten, die in Leipzig Handel treiben wollen oder Warenlager besitzen, wird absoluter Schutz gewährt, auch wenn der Markgraf mit ihren Herren in Fehde liegt!“

In Leipzig hatten sich zwei jährliche Märkte etabliert zu Jubilate und Michaelis. Mit dem Neujahrsmarkt wurde Leipzig 1458 durch Kurfürst Friedrich II. ein dritter Markt verliehen.ieser wurde erstmals zu Neujahr 1459 abgehalten. Im Jahre 1497 bestätigte der römisch-deutsche König Maximilian I. die drei Leipziger Jahrmärkte und stellte sie „unter den Schutz des Reiches.“ Mit der in Worms ausgestellten Urkunde vom 20. Juli 1497 „… krönte Maximilian I. eine bedeutsame Etappe Leipziger Handelsgeschichte und schuf gleichzeitig alle Voraussetzungen für eine aufsehenerregende Entwicklung der Stadt zur mitteldeutschen Handelsmetropole.“.[Dem Leipziger Rat war der Privilegtext 178 Gulden wert. Dieses große Privileg „verbot alle Neugründungen in den Bistümern Magdeburg, Halberstadt, Meißen, Merseburg und Naumburg. Mit der Zahlung von 50 Mark ‚lötigen Goldes’ sollten Zuwiderhandelnde bestraft werden.“ Doch Streit um sich etablierende Märkte in Erfurt ließ die Leipziger Ratsherren erneut aktiv werden: Mit einer in Konstanz unterzeichneten Pergamenturkunde vom 23. Juni 1507 besiegelte Maximilian I. ein zweites „Privilegium“.[12] „Dieses Dokument, in dem erstmalig der Begriff Messe auftaucht, geht weit über die Festlegungen von 1497 hinaus: Es bestätigt ausdrücklich das Niederlage- und Stapelrecht, verbietet die Errichtung und Abhaltung von Jahrmärkten im Umkreis von 15 Meilen(und trifft damit neben Magdeburg nun auch Erfurt) und erweitert den Schutz für die Besucher der Leipziger Märkte.“[12] Die erwähnten 15 Meilen entsprechen etwa 115 Kilometern. Außerdem bestimmte Maximilian I. mit seiner Unterschrift unter das zweite Reichsmesseprivileg, dass alle „Reichsstraßen […] für Warenzüge von und nach Leipzig offen gehalten werden“[12] sollen. Zudem wurde das Beschlagnahmen von „Meßgütern“ als Landfriedensbruch gebrandmarkt und mit der Reichsacht geahndet.[12] Auf der Grundlage dieses Privilegs entwickelte sich Leipzig durch Anbahnung eigener Handelsverbindungen nach allen Richtungen im Verlaufe der Jahrhunderte kontinuierlich zu einem der bedeutendsten Handelsplätze Europas.

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Veranstaltungsplan Leipziger Messe

Wikipedia

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